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Französisch
Die Weltsprache Französisch wird von mehr als 100 Mio. Menschen gesprochen. Die französische Sprache gilt als offizielle Sprache u.a. in Frankreich, Belgien, der Schweiz und Kanada. Den Status der Zweitsprache hat Französisch im arabischsprachigen Nordafrika sowie in Indochina.
In internationalen Organisationen wie z.B. den Vereinigten Nationen und der Europäischen Union gilt Französisch als eine der offiziellen Amtssprachen.
Zusammen mit Italienisch, Spanisch, Katalan, Serbokroatisch und Rumänisch zählt Französisch zur romanischen Gruppe der indogermanischen Sprachfamilie.
Französisch war über Jahrhunderte die Sprache des europäischen Hochadels und ist auch heute noch ein der bedeutendsten Kultursprachen der Welt.
Der erste Preisträger in der Geschichte des Nobelpreises für Literatur war ein Franzose. Im Jahr 1901 ging die hohe Auszeichnung an Sully Prodhomme (bekannt unter anderem für die Gedichtbände "Le Bonheur", "Réflexions sur l art des vers" etc.). Romain Rolland erhielt den Literatur-Nobelpreis im Kriegsjahr 1915 ("Jean Christophe"). 1921 ging der Preis an den französischen Schriftsteller Anatole France ("Der Garten des Epikur", "Das Leben der heiligen Johanna" etc.). Henri Bergson erhielt den Preis 1927, unter anderem für Werke wie den Essay "Das Lachen" oder "Die seelische Energie". Wieder ein Franzose, nämlich Frédéric Mistral, nahm den Preis im Jahr 1931 entgegen (bekannt beispielsweise durch den Prosaband "Discours et dicho" oder "Lis Oulivados").1937 ging die Auszeichnung dann an Roger Martin du Gard ("Les Thibault", "La belle saison" etc.). Es folgten noch viele weitere, unter anderem Andre Gide de Laurat im Jahr 1947 oder Albert Camus 10 Jahre später. Im Jahr 2008 schließlich ging der Nobelpreis für Literatur nochmals an einen französischen Schriftsteller, nämlich an Jean Marie Gustave Le Clézio ("Der Goldsucher", "Terra amata", "Ein Ort fernab der Welt").
Neben den genannten Schriftstellern verwunder nicht, dass aus der "Grande Nation" auch zahlreiche andere berühmte Persönlichkeiten hervorgegangen sind. Ein sehr berühmter Franzose ist beispielsweise der "Sonnenkönig" Louis IX. Ebenso in die Geschichte eingegangen ist Napoleon Bonaparte. Ein berühmter Zeitgenosse ist der derzeitige französische Staatspräsident Nicolas Sarcozy.
Erwähnenswert sind des Weiteren der Philosoph René Descartes, die Schriftsteller Victor Hugo ("Der Glöckner von Notre Dame") und Antoine des Saint-Exupery (Der kleine Prinz").
Zu den bekanntesten französischen Malern zählen Weltgrößen wie Claude Monet, Chagall, Cézanne oder Renoir.
Auch in der Filmbranche sind viele französische Namen zu finden: Godar, Truffaut, Chabrol. Wichtige Schauspieler sind Jean Paul-Belmondo oder Jean Gabin, oder auch Marie Trintignant, Juliette Binoche, Gérard Depardieu, Catherine Deneuve oder Fanny Ardent.
Nicht zu vergessen ist die Chanson-Sängerin Edith Piaf. Und natürlich spielt auch König Fußball eine immens wichtige Rolle in unserem Nachbarland. Die Liste der berühmten französischen Fußballstars ist endlos: Zinedine Zidane, Michel Platini oder Thierry Henry, um nur einige zu nennen.
Zu den wichtigsten und bekanntesten französischen Tageszeitungen zählen "Le Figaro", "Le Monde", France Soir", "L Humanité", "Les Echos" sowie "La Tribune". Daneben existieren noch diverse Regionalzeitungen. Erwähnenswert sind hier u.a. "Sud-Ouest", "Le Progres" oder "Ouest France". Ebenfalls in französischer Sprache werde die wöchentlich erscheinenden Magazine wie "Le Nouvel Observateur", "Marianne", "Paris Match", "L Express", "L Expansions", "Challenges" sowie "Le Point". Erwähnenswert ist zudem die satirische Zeitschrift ""Le Cancard Enchaine".